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Sonnenschutz: Was LSF, Menge und Nachcremen wirklich bedeuten
Sonnenschutz ist der Schritt, den die Hautärzte am häufigsten betonen. Ich fasse die Grundregeln der American Academy of Dermatology (AAD) zusammen.
Welcher Schutz?
Die AAD empfiehlt eine Sonnencreme mit Breitbandschutz, also gegen UVA- und UVB-Strahlung, mit LSF 30 oder höher. Wer schwimmt oder schwitzt, greift zu einer wasserfesten Variante.
Wann auftragen?
Etwa 15 Minuten vor dem Rausgehen auf trockene Haut. Im Gesicht kommt sie als letzter Pflegeschritt nach der Creme und unter das Make-up.
Wie oft nachlegen?
Draußen etwa alle zwei Stunden und zusätzlich nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen. Auch wasserfeste Sonnencreme hält nicht unbegrenzt.
Wie viel?
Die meisten tragen zu wenig auf. Für den ganzen Körper nennt die AAD als Richtwert etwa die Menge, die in ein Schnapsglas passt. Das Gesicht nicht vergessen, auch Ohren, Nacken und Fußrücken nicht.
Und bei Wolken?
Auch an bewölkten Tagen kommen laut AAD bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung durch. Im Herbst und Winter ist die Strahlung schwächer, aber sie ist da. Deshalb gehört Sonnenschutz fürs Gesicht in die tägliche Routine.
Kurz gemerkt
Breitband, LSF 30 oder mehr, eine Viertelstunde vorher, alle zwei Stunden nachlegen, und lieber zu viel als zu wenig.
Passende Produkte
Wir haben diese Produkte nicht selbst getestet. Die Auswahl richtet sich nach den Kriterien oben und nach Herstellerangaben.
Sonnencreme fürs Gesicht
Passt für: Täglich, auch im Herbst und Winter
- LSF 30 oder höher mit Breitbandschutz gegen UVA und UVB
- Leichte Texturen lassen sich gut unter Make-up tragen
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Wasserfeste Sonnencreme für den Körper
Passt für: Sport, Schwimmen, lange Tage draußen
- Wasserfest heißt nicht dauerhaft: nach dem Schwimmen oder Schwitzen neu auftragen
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